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zuwinkte; nicht achtend der Störung, die ſein geräuſch⸗ volles Weiterſchreiten jetzt hervorbringen mochte.
„Alſo hier finde ich Dich und Deine Familie, hier im Muſikſaal!“ rief der Paſtor und ſein harter, vor⸗ wurfsvoller Ton machte jetzt Olympia's Geſang ver⸗ ſtummen;„hier alſo ergötzt Ihr Euch mit weltlicher Muſik und mit eitler Kunſt! Ich ſuchte meinen Bruder und ſeine Familie vergeblich in der Kirche; die Angſt trieb mich her, ich glaubte, Du ſeieſt krank, und nun finde ich Dich hier, nicht allein vollkommen geſund, ſondern auch recht in weltlichem Frohſinn, abgewendet dem heiligen Ernſte des heiligen Tages.“
„Ja, geſund ſind wir, Gott ſei Dank, Alle“, be⸗ ſtätigte der Baron mit einem leiſen Lächeln;„aber darin haſt Du Unrecht, Bruder, daß Du uns abge⸗ wandt nenneſt dem heiligen Tage. Wärſt Du minder geräuſchvoll gekommen, ſo würdeſt Da vernommen haben, daß Olympia aus einem Werke, das nicht min⸗ der heilig iſt, als die Choräle und frommen Kirchen⸗ lieder, uns eine ſchöne Arie geſungen, und vorher, ver⸗ ſpotte mich nicht, mein Bruder, daß ich es gewagt, von meinen weltlichen Lippen heilige Worte ertönen zu laſſen, vorher habe ich den Meinen aus dem Buche der Bücher, aus der heiligen Schrift vorgeleſen.“
„Weshalb, wenn ihr doch meint, den Sonntag zu


