Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Maurizio begegnete, nur daß durch ſein ſchwarzes Haar der Kummer und die Sorge, mehr noch als das Alter, ſchon einige ſilberne Streifen gezogen hatten. Nun, mein Sohn, gleiche auch im Herzen wie im Aeußeren Deinem Großvater, dem Graſen Apponi, dann weiß ich, daß die Welt, Du ſelber und auch Deine zukünftige Gemahlin mit Dir zufrieden ſein werden.

Vor Allem werde ich mich beſtreben, meinem theuren Vater zu gleichen; ihm, den ich kenne, den ich bewundere und verehre, während ich doch den Groß⸗ vater nur aus Deinen Erzählungen kenne, ſagte Marco, indem er mit dem Ausdrucke lebhafteſter Zärt⸗ lichkeit die Hand ſeines Vaters ergriff und ſie an ſein Herz drückte.Du biſt mein lebendiges Beiſpiel, und nach Dir möchte ich mich richten in Allem, was groß, gut und ſchön iſt. Aber, ſagte er dann, mit einem ſchelmiſchen Lächeln auf den ſeidenen Schlafrock des Barons hinſchauend,aber heute, ſcheint mir, hat mein theurer Vater doch etwas gethan, nach welchem ich mich nicht richten darf.

Du meinſt, weil ich noch nicht im Koſtüm bin? fragte der Baron lächelnd.

Ja, das meine ich, erwiderte Marco,aber ich will lieber annehmen, daß ich mich verfrüht habe. Ja,