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Fackeln geleitet, durch den nächtigen ſchwarzen Thier⸗ garten dahin, und nichts hat man vernommen, als Wei⸗ nen und Klagen, als leiſes Schluchzen und Gebetmurmel
Und jetzt iſt Alles vorüber. Das Leben hat wie der ſeine Rechte und ſeine Anſprüche und fordert die Lebenden auf zu ihren Pflichten.
Wen wohl mehr, als den Nachfolger des Königs Friedrich Wilhelm III, den jungen König, der, freilich ſchon ein Mann in ſeinem ſechsundvierzigſten Lebens⸗ jahre, aber als König noch ſo jung, ſo unerfahren iſt! Er fühlt und weiß es ſelbſt, und es beengt ihm die Seele.
„Aber ich habe ja den beſten Willen“, ſagte er zu ſeinem Schwager, dem Kaiſer Nikolaus von Ruß⸗ land, der eben zu ihm eingetreten iſt, um vor ſeiner Abreiſe eine letzte Unterredung, ein letztes unbeobach⸗ tetes Abſchiednehmen von ſeinem königlichen Schwager zu haben.
„Ja, ich habe den beſten Willen, meine Pflichten getreulich zu erfüllen, meinem Volke ein guter Köni zu werden, damit es einſt ſo um mich trauern und. klagen ſoll, wie es in dieſen Tagen getrauert hat um meinen edlen Vater. Ja, ich will der Vater meines Volkes ſein, ich will es glücklich machen. Ich habe mir das eben gelobt, da ich vielleicht zum zwanzigſten


