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Doch allmählich glänzt wieder ein Strahl des Lichtes, der Erkennntniß auf in den Augen des Kö⸗ nigs, und es ſcheint, er erkenne den Kaiſer, welchen
er ſo geliebt hat.
Nikolaus neigt ſich tiefer zu ihm nieder.
„Comment cela va-t-il?“ fragt er mit ſanftem Ton.
Und die bleichen, kaum noch beweglichen Lippen des Königs murmeln:„Cela va mal! Cela va mall,—
Dann wird Alles ſtill. Es tönt wie Geiſterge⸗ flüſter noch in den Ohren aller Anweſenden wieder, dieſes letzte Wort, dieſer letzte Seufzer des Sterben⸗ den: Cela va mal!
Niemand bewegt ſich! Athemlos iſt die Stille! Ja, athemlos! Der Leibarzt tritt heran und hält einen kleinen Handſpiegel vor den offenen Mund des Königs. Der Spiegel verdüſtert ſich nicht.
Athemlos iſt die Stille!
Er legt die Hand auf das Herz des Königs, und legt dann ſein Ohr an dasſelbe.
Das Herz ſchlägt nicht mehr.
Da richtet der Leibarzt ſich auf und ſagt mit fei⸗ erlicher Stimme:
„Der König iſt todt!“


