Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

198=

jenigen, welche vergeſſen! Mögen ſie vor allen Din⸗ gen Frankreich glücklich machen! Das iſt mein Gebet!

Was das Volk anbetrifft, ſo wird ihm, wenn es ſeines Ruhmes, ſeiner Größe, und der beſtändigen Fürſorge, deren Gegenſtand es war, eingedenk iſt, unſer Andenken immer theuer ſein. Ich habe die Ueberzeugung, daß es ſo iſt, und dieſer Gedanke iſt der ſüßeſte Troſt, den man im Exil haben, den man mit ſich in das Grab nehmen kann!*)

Noch lebte Hortenſe einige friedliche ſtille Jahre, fern von Allen, die ſie liebte, fernsauch von dem Sohn, der ihr einziges Gut, ihre einzige Hoffnung war, und von dem ſie noch nicht ahnte, welch eine glänzende Zukunft ihm das Schickſal vorbehalten, und daß Louis Napoleon, den die Boarkonen. als Kind, den die Orleans als Jüngling aus Frankreich 4 verbannt und vertrieben hatten, daß Lons Napoleon dereinſt als Kaiſer in Paris wronen würde, während die Bourbonen und die Orleans in der Fremde, m gezwungenen Exil verkümmern!.

Im Jahre 1837 ſtarb Hortenſedie Blume der Napoleoniden! 1. Des Lebens, des Uglücks und des s, in dem

ſie ſchmachtete, endlich müde, ſenkte ſie ie Haupt und ging heim zu ihren großen Todten, heim zu Napo⸗ leon und Joſephinen!

*) Voyage en Iialie etc. p. 324.

Ende des zweiten und letzten Bandes.