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Und wie die Bourbonen, ihre Herren und Ge⸗ bieter, waren auch die Emigrirten mit denſelben Ideen, mit welchen ſie aus Frankreich entflohen, wieder nach Frankreich zurückgekehrt.
Sie wollten mit all ihren Gewohnheiten, Sitten und Anſprüchen wieder an das Jahr 1789 anknüpfen. Sie waren von ihrem eigenen Verdienſt ſo einge⸗ nommen, daß ſie das der Andern gar nicht bemerkten, und ihr größtes Verdienſt beſtand darin, daß ſie emi⸗ grirt waren! 5
Für dieſes Verdienſt wollten ſie jetzt belohnt werden!
Jeder dieſer von Coblenz heimkehrenden Emigrir⸗ ten verlangte Belohnungen, Stellen und Penſionen, und fand es unbegreiflich, daß man ſie Denen, welche im Beſitz derſelben waren, nicht ſofort wieder abnahm. Es war ein unaufhörliches Intriguiren, Cabaliren und Mediſiren, und gemeinhin gelang es dem alten Frankreich, wie in den Hofehren ſo auch in den Aem⸗ tern und Penſionen das neue Frankreich zu verdrän⸗ gen. Alle höheren Stellen in der Armee wurden mit den Marquis, Herzögen und Grafen des alten Frankreichs beſetzt, welche in Coblenz Tapiſſerie ge⸗ näht und Seidenfäden gezupft hatten, während Frank⸗ reich ſich auf den Schlachtfeldern ſchlug, und ſie woll⸗ ten die Soldaten des Kaiſerreichs das alte Commando von 1780 wieder lehren.—
Ebenſo führte man am Hof die Etiquette der achtziger Jahre wieder ein und in der Geſinnung dieſer alten Cavaliere des vergangenen Jahrhunderts herſchte noch dieſelbe Leichtfertigkeit und Lascivität, welche man im Oeil de boeuf und in den petites maisons des alten Frankreichs gut geheißen hatte.
Dieſe alten Cavaliere verachteten das junge Frank⸗ reich um ſeiner ſtrengeren Sitten und ſeiner pedan⸗


