Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Die Gräfin Taſcher kam, ſo wie ſie den Herzog von Dalberg verlaſſen hatte, zu mir, um mir ſogleich dieſe Converſation zu wiederholen.

Dies iſt, was Freund und Feind über Sie ſagt: Diejenigen, welche nicht entzückt ſind über das, was man für die Königin thut, ſind ſchlechte Leute! Was ſie anbelangt, was hat ſie bei alle dieſem zu bedauern? Das viele Gute allein, was ſie that! Aber jetzt wird man wagen dürfen, ſie zu lieben, und es ihr zu ſagen; ſie hat ſo einfache Wünſche, ſie iſt ſo voll⸗ kommen!

Kurz, man hat faſt den Anſchein, über Ihr Un⸗ glück zufrieden zu ſein, um jetzt Ihre Perſon in das rechte Licht ſtellen zu können, und man ſagt: Sie gilt durch ſich ſelber weit mehr, als durch all das Geklim⸗ per eines Hofes.

Geſtern habe ich die neuen Ankömmlinge von Fontainebleau, die Herren von Lascour und von La⸗ voeſtine geſehen. Sie kamen zu mir, um zu erfah⸗ ren, wo ſie Sie finden könnten, und wollen ſogleich zu Ihnen eilen, ſei's nach Navarra oder nach Mal⸗ maiſon. An dieſen Beiden haben Sie ein Paar wahre Ritter.

Gleichviel, was ſie ſein wird, ſagten ſie, wir wer⸗ den ihr doch jetzt unſere Anhänglichkeit beweiſen kön⸗ nen, ohne der Schmeichelei beſchuldigt zu werden.

Dieſe vierzehn Tage in Fontainebleau ſind von dem größten Intereſſe. Alle dieſe jungen Leute wollten den Kaiſer begleiten, auch Herr von Labédoyéère und Herr von Montesquieu. Aber der Kaiſer ſelbſt hat ſie daran verhindert, und indem er ſie verabſchiedete, hat er ihnen anempfohlen, dem Vaterland immer mit Eifer zu dienen. 4

Lascour und Lavoeſtine, ſo wie viele andere Ofſiziere der Armee, ſind ſehr unzufrieden mit den

Königin Hortenſe. I.