den Kaiſer Napoleon benimmt, trägt mir auf, Ihnen zu ſagen, die Zukunft Ihrer Kinder hinge davon ab, daß Sie nach Malmaiſon kommen.“
„Der Kaiſer Napoleon hat einen Tractat unter⸗ zeichnet, welcher das Schickſal aller Mitglieder ſeiner Familie ſichert; ſie können in Frankreich bleiben, und behalten ihre Titel; Sie haben für Sich und Ihre Kinder viermalhunderttauſend Francs Rente.“
„Man ſagt hier: der Faubourg St. Germain ſei wüthend über das glänzende Loos, welches man der kaiſerlichen Familie und der Kaiſerin aufbehalten hat. Sind ſie nicht recht dankbar für all das Gute, was ſie Ihnen erzeigt hat?“
„Sie wünſchen die Schweiz zu Ihrer Reſidenz zu machen? Graf Neſſelrode meint, Sie hätten wohl Recht, daran zu denken, es ſei immer eine gute Re⸗ traite; aber Sie dürften dennoch nicht diejenige auf⸗ geben, welche Sie hier haben, und müßten ſich jeden⸗ falls das Necht der Rückkehr nach Frankreich auf⸗ behalten.“
„Denken Sie, Madame, Graf Neſſelrode will mich durchaus veranlaſſen, ſeinen Kaiſer zu ſehen! Ich habe noch nicht zugeſagt, weil ich nichts thun mag ohne Ihre Zuſtimmung; aber ich geſtehe, ich hege den lebhafteſten Wunſch ihn kennen zu lernen. Man ſpricht hier ſo viel Gutes von Ihnen, daß i ganz glücklich bin es zu hören!“
„Graf Neſſelrode ſagte mir geſtern: Sagen Sie der Königin, daß ich mich glücklich ſchätzen werde, alle ihre Wünſche zu erfüllen, und daß ich es kann, ich habe die Macht dazu. Er möchte Ihnen gern zu mehrerer Sicherheit ein Loos bereiten, das unab⸗ hängig iſt von dem oben geſchloſſenen Tractate. Ich
weiß ihm nichts zu ſagen, führen Sie mich, aber ich
beſchwöre Sie, wollen Sie etwas!“—


