Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Gewiß, erwiederte er mir, ich bin deſſen ſicher, denn wir werden es ihnen zur Bedingung machen, und ohne uns wären ſie ja niemals zur Regierung gekommen! Es ſind nicht die Bourbonen, ſondern wir ſind es, ganz Europa iſt es, welche dieſe Dinge ordnet und regelt. Deshalb hoffe ich, daß ſie die Tractate niemals verletzen werden. Seien Sie zu⸗ verſichtlich, der Kaiſer Alexander wird immer die ge⸗ rechte Sache unterſtützen.

Alle dieſe Fremden hier ſprechen mit großem Enthuſiasmus von Ihnen, Madame. Herr von Metternich, der ſich ohne Zweifel der großen Güte erinnert, welche Sie ſeiner Gemahlin und ihren Kindern erwieſen haben, hat ſich lebhaft nach Ihnen erkundigt. Der Prinz Leopold*) hängt an Ihnen und der Kaiſerin Joſephine mit treueſter Ergebenheit, und wünſcht nichts ſehnlicher, als Ihnen Beiden nützlich ſein zu können. Herr von Neſſelrode meint, es würde ſehr gut ſein, wenn Sie an den Kaiſer Alexander ſchrieben, da er ſich mit ſo großer Theil⸗ nahme mit Ihren perſönlichen Angelegenheiten be⸗ ſchäftigt.

Der alte Adel iſt bereits ſehr unzufrieden; er fühlt ſichencanaillirt, weil er ſich mit ſo viel neuen Elementen vermiſcht ſieht.

Kommen Sie mit der Kaiſerin nach Malmaiſon, Madame, ſchreibt Fräulein Cochelet einige Tage ſpäter,der Kaiſer Alexander wird ſich dann ſogleich zu Ihnen begeben; er hat großes Verlangen, Sie kennen zu lernen, und Sie ſind ihm ſchon ein wenig Dankbarkeit ſchuldig, da er Ihren Intereſſen ſich hin⸗ giebt, als ob es ſeine eigenen wären. Der Herzog von Vicenza, welcher ſich ſo würdig in Bezug auf

*) Prinz Lcopold von Coburg, jetzt König von Belgien.

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