Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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empfingen ſie die Granden Spaniens und ihr neuer ſpaniſcher Hofſtaat. In Pampelona erwartete ſte Al⸗ beroni.

Mit leuchtenden Tugen und freubeftrahlendem Ge⸗ ſicht trat er der jungen Königin entgegen, und indem er eine Knie vor ihr beugte, ſagte er tief bewegt: Dies iſt der glücklichſte Tag meines Lebens! Ich darf Euch als Königin begrüßen!

Die Prinzeſſin winkte ihm gütevoll aufzuſtehen, und ſich lächelnd zu ihm neigend, ſagte ſie leiſe: Nennt mich nicht Königin von Spanien, ſo lange dieſe Prin⸗ zeſſin Orſtni nicht aus Spanien verbannt iſt!

Ihr werdet ſie verbannen! ſagte Alberoni.

Ein ſtolzer, entſchloſſener Ausdruck breitete ſich über die ſchönen Züge der Prinzeſſin, und ihre Augen llanme ten in energiſchem Feuer.

Das werde ich! Verlaßt Euch darauf, ſagte ſie, heute noch werde ich ſte verbannen.

Ich bringe Euch dazu die Einwilligung des Kö⸗ nigs, die er Euch eigenhändig beſtätigt hat in die⸗ ſem Brief!

Und ich, ſagte die Prinzeſſin, ich uringe Euch die⸗ ſen Brief meines Oheims, des Herzogs von Parma.

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