Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Aber der unglückliche Courier zog es vor, ſein Pferd zu beſteigen und in raſender Eile nach Madrid zurück⸗ zukehren. Er wollte mindeſtens doch der Erſte ſein, der dem König die Nachricht brächte, daß er jetzt eine Königin beſäße!

Diesmal war er nirgends aufgehalten und war glück⸗ lich der Erſte, welcher die Freudenbotſchaft nach Ma⸗ drid brachte. Kein Pferd iſt ſo raſch und ſchnell, wie das meine! ſagte er triumphirend.

Ach, wenn er gewußt hätte, daß es doch noch ein raſcheres Pferd gäbe! Dieſes raſchere Pferd beſaß der Abbé Alberoni ohne alle Frage, denn ſein Courier war eine Stunde früher nach Parma gelangt, als der Courier der Prinzeſſin Orſini, und weil er früher ge⸗ kommen, und Alberoni's Warnungsbrief alſo zu rechter Zeit anlangte, war es ſehr natürlich, daß der Courier der Prinzeſſin die Thore geſchloſſen fand.

Gleich nach vollzogener Trauung verließ Eliſabeth Farneſe mit einem glänzenden Gefolge, wie es der Ge⸗ mahlin des Königs von Spanien geziemte, Parma, um ihrer neuen Heimath entgegen zu gehen.

Ueberall ward ſie mit Jubel, mit Glockengeläute und Blumenkränzen empfangen. An der ſpaniſchen Grenze