Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Preis, und unter welchem Vorwand es ſei, aufzuſchie⸗

ben! Sie verſprach dem Courier eine königliche Be⸗

lohnung, wenn er zur rechten Zeit Parma erreiche.

Und er erreichte es! Am Morgen des Tages, wel⸗ cher zu der Ceremonie beſtimmt war, langte er vor den Thoren Parma's an. Aber hier hielt ein unerwartetes Hinderniß ihn auf. Die Thore waren geſchloſſen. Kein Fremder, hieß es, werde heute in die Stadt gelaſſen, man ſei einer Verſchwörung auf die Spur, und es ſei daher ein unumſtößlicher Befehl, heute Niemand, wer es auch ſei, in die Stadt zu laſſen.

Vergebens berief ſich der geängſtete ſpaniſche Courier auf ſein Amt und die Dringlichkeit ſeiner Sendung. Man war unerbittlich, und als er, wüthend gemacht durch dieſe Verzögerung, endlich in laute Drohungen und Verwünſchungen ausbrach, wußte man ſich ſeiner mit Gewalt zu bemächtigen und ihn in dem Gebäude der Thorwache gefangen zu halten.

Wir glauben nicht an Euer Amt und Eure Sen⸗ dung, ſagte man ihm. Ihr ſeid ſicher einer der Ver⸗ ſchwornen und Meuterer, und habt dieſe Verkleidung

gewählt, um ungefährdet in die Stadt zu kommen. 3 21*