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endlich eines Tages Alberoni entſchloſſen zum Könige, ich werde ihr die Wünſche Eurer Majeſtät mittheilen und ſie denſelben geneigt machen!
Ah, wenn Euch dies gelingt, rief der König freu⸗ dig, dann dürft Ihr meiner ewigen Dankbarkeit ge⸗ wiß ſein.
Ich thue nichts um des Lohnes willen, Sire, ſon⸗ dern weil ich Euch verehre und liebe! ſagte Alberoni.
Und er begab ſich zur Prinzeß Orſtni. Er hatte bei ihr längſt ſeine Vorkehrungen getroffen und ſie war lange ſchon mit ihm einig geweſen, daß die Wieder⸗ verheirathung des Königs eine unerläßliche Bedingniß für die unerſchütterliche Macht der Prinzeſſin ſein würde.
Ich war am glücklichſten und geſicherteſten, ſagte ſie, als die erſte Gemahlin des Königs mir zur Seite ſtand. Sie ordnete ſich mir unter in freudiger Liebe, und durch ſie herrſchte ich über den König.
Es käme nur darauf an, wieder eine ſolche Köni⸗ gin zu finden, welche Euch liebt, Prinzeſſin, und ſich Euch fügt! ſagte Alberoni.
Und wenn wir auch dieſe fänden, ſo bleibt doch der ſchwierigere Theil, den König zu einer Heirath zu be⸗ wegen. Ich fürchte, er haßt die Ehe und ich habe


