Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Rückhalt ſeine ſtets ſich vermehrende Sehnſucht nach dieſer jungen und ſchönen Königin, welche d'Aubenton ihm verheißen und welche ihn lehren ſollte, die ſchöne Marquita zu vergeſſen. Dieſer ungekannten, unge⸗ nannten, unſichtbaren Königin ſchlug das Herz des armen, in Liebe vereinſamten Königs in heißeſtem Lie⸗ besdrang entgegen, von ihr träumte er dieſe langen einſamen Nächte, an ſie dachte, ſie erſehnte er in die⸗ ſen ruheloſen, langweiligen Tagen, ſie war ſein Ideal, ſeine Zukunft, ſeine Hoffnung auf Glück und Liebe geworden! Aber wo war ſie? In welchem Lande hatte er ſie zu ſuchen? Mit welchem Namen hatte er ſie zu benennen?

König Philipp hatte nicht den Muth an die Prin⸗

zeſſin Orfini dieſe Fragen zu richten! Er hatte Furcht vor ihren großen, blitzenden Augen, vor dem kalten ſpöttiſchen Lächeln ihres Mundes, Furcht vor ihrem Zorn und ihrer Eiferſucht. Aber dieſem ſanften, ſtets entſchuldigenden, ſtets wohlmeinenden und lächelnden Abbé Alberoni, dieſem durfte er vertrauen und ihm durfte er all ſeine Sehnſucht, ſein Hoffen und Wün⸗ ſchen offenbaren. Ich werde mit der Prinzeſſin Orſini ſprechen! ſagte