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zogin, und bei der Section fand ſich, daß ſie mit Ar⸗ ſenik vergiftet ſei!
Der tief erſchütterte und zerknirſchte König ſuchte jetzt wieder Troſt bei ſeinem Beichtvater und der Mar⸗ quiſe Maintenon. 3
Aber Beide waren lange unerbittlich!
La Chaiſe ſchleuderte den Bannſtrahl ſeines zürnen⸗ den und fluchenden Gottes auf das Haupt dieſes be⸗ benden und zerknirſchten Königs, und machte ihn zit⸗ tern vor der Vergeltung des Herrn!
Die Marquiſe Maintenon zerfloß in Thränen, und ſchwur, ſich auf ewig loszuſagen von dieſem treuloſen Freunde, der ihr Herz gebrochen!
Und der König, dieſer zerknirſchte, reumüthige, zit⸗ ternde König, ganz gebeugt von dem entſetzlichen Tode ſeiner jungen Geliebten, ganz überwältigt von den fin⸗ ſtern Verwünſchungen La Chaiſe's, ganz gerührt end⸗ lich von den zärtlichen Thränen der Maintenon, der König demüthigte ſich!
Er war nicht mehr der König, er war nur noch ein reumüthiger, bebender Sünder, ein um Vergebung, um Gnade flehender Verbrecher!
Er beugte ſich mit zerknirſchten Schmerzenszähren


