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führte Tugend, und die Liebe verdammen, weil ſie ſel⸗ ber keiner Liebe fähig ſind! Ach, es war ein Irrthum, den ich wieder gut machen muß!
Sire, ich ſagte es Euch immer, daß Ew. Majeſtät ſich über dieſe Frau täuſchten!
Es iſt wahr, Ihr thatet dies, und ich wollte Euch nicht glauben!
Sie hat viel geweint, und ſich tief betrübt, weil Ew. Majeſtät ſie haßte!
Wirklich, ſie hat deshalb geweint? fragte der König lebhaft. Nun, mein königliches Wort darauf, ich will wieder gut machen, was ich verſchuldete! Wenn ich nur ein Mittel wüßte, ihr Freude zu machen, denn ihr wiederum Geld anzubieten, wage ich jetzt nicht mehr, da ich ſie beſſer kenne!
Darf ich es wagen, Ew. Majeſtät ein Mittel an⸗ zugeben, wie Ihr die Gouvernante Eurer Kinder er⸗ freuen könnt? fragte La Chaiſe.
Der König nickte gewährend.
Sire, ich habe eben im Namen und im Auftrag der Gouvernante mit Louvois den Kontrakt über ein
Landgut abgeſchloſſen, welches Madame Scarron ſich
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