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ſagte La Chaiſe, indem er den Knaben näher zu ſich hinzog. Du allein kannſt machen, daß Deine kleine Maman nicht mehr ſo viel weint, ſondern immer hei⸗ ter iſt.
Der Knabe ſah ihn mit ſeinen klugen Augen fra⸗ gend an.
Wenn ich das machen kann, ſo ſoll es geſchehen! ſagte er.
La Chaiſe flüſterte: Deine kleine Maman weint, weil der König ihr nicht gnädig und freundlich ſein will! Wenn Du aber ſie immer vor dem Könige recht ſehr lobſt und ſagſt, daß Du ſie wie eine Mutter liebſt, dann wird der König ſie endlich auch lieb haben!
Er ſoll ſie lieb haben! rief der kleine Herzog heftig.
Bald darauf kam Ludwig der Vierzehnte, und mit ſeinem kleinen Sohne ſpielend und plaudernd, freute er ſich mit echter Vaterzärtlichkeit über die klugen und witzigen Antworten des Knaben.
Er zog ihn daher in ſeine Arme, und ihn küſſend ſagte er: Seht ihn einmal an, La Chaiſe! Iſt er nicht ein wahres kleines Wunder! Er iſt ſechs Jahre alt und ſchon ſo vernünftig!
Der Knabe warf dem Beichtvater einen raſchen Blick zu.


