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nen Eure Gemächer von denen des Königs, er wird es jetzt nicht mehr vermeiden können Euch zu ſehen.
Francoiſe ſeufzte. Er wird immer nur in mir die Frau und Witwe jenes Koboldes ſehen, deſſen Name, wie man mir ſagt, ſchon ſein Lachen erregt!
Ihr müßt ſobald als möglich einen andern Namen Euch erwerben! ſagte La Chaiſe.
Einige Tage ſpäter ward der kleine Herzog du Maine in die Gemächer des Königs gebracht.— Ludwig der Vierzehnte war noch mit ſeinen Miniſtern beſchäftigt, aber ſein Beichtvater La Chaiſe war da und wußte den ſechsjährigen Knaben durch allerlei Erzählungen und Spiele ganz angenehm zu beſchäftigen.
Dann ſprach er mit ihm von ſeiner Gouvernante; der kleine Herzog liebte ſie wie eine Mutter und ſprach von ihr mit der rückhaltsloſen Zärtlichkeit eines Kindes.
Und iſt ſie immer heiter, Deine kleine Maman? fragte La Chaiſe.
Oh nein, ſagte der Knabe traurig, ſie weint ſehr viel!
Mögteſt Du nicht, daß ſie lieber lachte? Ach ja, das mögte ich wohl! Nun denn, ſo höre mich an, mein kleiner Herzog!


