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überwältigt von der Feierlichkeit dieſes Momentes, ſagte ſie: möge Gott mir durch Euren Mund ſeine Befehle verkünden, mein ganzes Leben gehört dem Herrn, und ich will nichts ſein, als ſeine gottergebene Magd!
Und der Herr wird Euch dafür ſegnen mit der Glo⸗ rie königlicher Ehren! rief La Chaiſe. Aber ich wie⸗ derhole Euch, es werden noch Jahre vergehen, bevor wir unſer Ziel erreichen! Nur langſam und vorſichtig werden wir den König dem Verbrechen und der ſündi⸗ gen Weltluſt zu entreißen vermögen, es wird bis da⸗ hin viel Geduld, viel Entſagung nöthig ſein! Wir dürfen den König weder durch Vorwürfe, noch durch die Strenge der Tugend ſchrecken, damit er ſich uns nicht entzieht. Wir müſſen ihn umgeben mit unſerer Milde und Vergebung, und nur von Gott geſehen müſſen wir arbeiten an dieſer unſichtbaren Kirche, in welche wir einſt den König geleiten wollen, damit er dort in zerknirſchter Reue bete um die Vergebung ſei⸗ ner Sünden!
Und habt Ihr Hoffnung, daß dieſes Werk gelingen könnte?
Es wird gelingen. Noch ſchwelgt der König in der Luſt und dem Uebermuthe der Sünde, aber ſchon be⸗


