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ſage ich Euch und wiederhole die Worte jenes Pro⸗ pheten: Ihr ſollt dereinſt die Gemahlin eines Kö⸗ nigs ſein!
Francoiſe trat einen Schritt zurück und blickte mit ihren großen flammenden Augen forſchend dem Prieſter ins Angeſicht.
Ihr wollt meiner ſpotten, ſagte ſie.
Nein, ich will Euch erheben zu Eurer Beſtimmung. Erinnert Euch, was Ihr damals mir verhießt:„Wenn ich Königin bin, werde ich Euch zum Beichtvater des Königs machen!“ Das waren Eure Worte! Nun wohlan, Gott hat es anders gewollt, die Looſe haben ſich umgekehrt! Ich bin Beichtvater des Königs, reicht mir die Hand, laßt Euch von mir leiten, und ich werde Euch zur Gemahlin eines Königs machen! Es werden noch Jahre darüber hingehen, ich weiß es, wir werden noch Vieles zu kämpfen, Vieles zu über⸗ winden haben, aber, vereint, werden wir eines Tages ſtegen!
Und wie kommt es, fragte Madame Scarron miß⸗ trauiſch, daß Ihr grade mich dazu auserſeht, Eure Plane zu theilen und die Gemahlin Eures Königs zu werden?
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