Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thür, und der eintretende Lakai meldete, daß die Sbirren, nach welchen der Cardinal geſandt, bereits angelangt, und vor den Gemächern des Marcheſe aufgeſtellt ſeien.

Rufe den Anführer! befahl der Cardinal, ſich ſchnell emporraffend.

Der Lakai öffnete die Thür und hieß den harrenden Officier eintreten.

Man führe den Marcheſe in das Staatsgefängniß, es iſt mein Befehl! gebot der Cardinal, und nachdem der Officier ſich ſchweigend verneigt, und das Zimmer verlaſſen hatte, fuhr der Cardinal fort: ich eile jetzt zu Sr. Heiligkeit, um ihm Rechenſchaft abzulegen über dieſe Verhaftung, und um ihm zugleich anzuzeigen, daß meine ſchöne Nichte und Ihr, La Chaiſe, unſchul⸗ dig ſeid an dem Euch zur Laſt gelegten Verbrechen!

Und der Cardinal grüßte leicht mit dem Kopfe und wandte ſich dem Ausgang zu.

Plötzlich blieb er ſtehen.

La Chaiſe, ſagte er, ich bin Euch jetzt doppelt ver⸗ pflichtet. Ihr habt nicht allein durch Euer kühnes Einſchreiten meine Nichte gerettet, ſondern mir auch dieſes theure Geſchenk Margarethens, dieſe koſtbaren