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der es gewagt hat, mit ſo elendem Gaukelſpiel den Papſt zu hintergehen!
Und dennoch wage ich es, Ew. Eminenz um die Gnade anzuflehen, bei Papſt Alerander mir eine Au⸗ dienz auszuwirken!
Und ich, mein theurer Oheim, ſagte die Marcheſa, die La Chaiſe's ihr winkende Blicke verſtanden hatte, ich vereinige meine Bitten mit denen dieſes frommen Paters, der mir in mancher ſchweren kummervollen Stunde ein erhabener Rathgeber und Tröſter geweſen. Ich wage es daher als Entſchädigung für die Leiden, welche Ihr mir unwillkührlich zugefügt, es mir als Entſchädigung zu erbitten, daß Ihr des üate La Chaiſe's Wunſch erfüllt.
Aber dies iſt unmöglich! rief der geängſtigte Car⸗ dinal. Verlange etwas Anderes, meine theure Nichte, ſtellen Sie mir einen andern Wunſch, Pater La Chaiſe, verlangen Sie Gold, Schätze, ich werde ſie geben, aber ich kann dem Papſt nicht dem Jeſuitenorden ver⸗ ſöhnen, ja, ich darf es nicht einmal wagen, ſeiner vor Sr. Heiligkeit zu erwähnen.
Nun wohl, Eminenz, wenn Sie nicht die Verthei⸗ digung unſers Ordens übernehmen wollen, ſo geſtatten


