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zu bitten, denn ich habe Dich tief beleidigt mit mei⸗ nem ungerechten Verdacht, und habe Vieles wieder gut zu machen. Auch Euch, mein guter Pater, habe ich ungerecht beſchuldigt, und ich bitte Euch, 1 verzeihen, und mir zu ſagen, ob ich in irgend einer Art Euch nützlich ſein kann!
Oh, ſagte La Chaiſe lebhaft, meine ganze Zukunft liegt in Eurer Hand, Eminenz, und wenn ich es wa⸗ gen dürfte, Euch um eine Gnade anzuflehen— Sprecht, unterbrach ihn der Cardinal gütevoll, und wenn das, was Ihr wünſchet, irgend in meiner Macht ſteht, ſo dürft Ihr verſichert ſein, daß es geſchehen ſoll!
La Chaiſe ſagte ſchüchtern: ich habe nichts für mich zu bitten, ich bitte nur für meinen Orden; in ihm veerlliert ſich meine ganze eigene Eriſtenz, und das Wohl und Weh der Geſellſchaft Jeſu, das iſt mein eigenes Glück oder Unglück. 1
Cardinal Petrono's Stirne verfinſterte ſich.
Für Euren Orden kann und will ich nichts thun, ſagte er ſtreng. Ihr wißt, daß Se. Heiligkeit Dem mit ſeiner ewigen Ungnade gedroht hat, welcher es wagen würde, vor ihm auch nur mit Einer Sylbe dieſes perfiden und ränkevollen Ordens zu gedenken,
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