Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Oheim, retten Sie mich doch aus den Händen dieſes Mörders!

Der Cardinal ſchloß die Zitternde in ſeine Arme, und drückte einen Kuß auf ihre ſtolze marmorweiße Stirne.

Ich that Dir Unrecht, mein Kind, ſagte er, aber ich will wieder gut machen! Ich werde Dir eine glänzende Rechtfertigung geben! In dieſem Augen⸗ blicke noch will ich dieſen Verbrecher überführen, und getroffen von der Rache des Himmels, wird er es nicht mehr wagen ſeine Schuld, und Deine Unſchuld zu leugnen. Komm, laß uns zu dem Marcheſe gehen! Ihr Pater La Chaiſe begleitet uns!

Der Cardinal nahm das Glas Limonade, und ſchritt mit demſelben durch das Zimmer nach der Thüre, welche in das Vorzimmer führte.

La Chaiſe berührte leicht die Schulter der Signora, und zeigte raſch mit dem Finger nach der entgegenge⸗ ſetzten Thür.

Die Thür iſt offen! flüſterte er.

Nicht dort hinaus, Oheim, ſagte daher Signora Margaretha. Wir wollen ihn überraſchen. Laßt uns durch die nur ihm und mir bekannte geheime Thüre