I.
Ein Paar Handſchuhe.
Genau eine Stunde nach ſeiner Unterredung mit dem Kammermädchen Marianna ſtand La Chaiſe vor dem
Palaſte der Signora Magaretha del Caniglio, und
klopfte drei Mal an die kleine Pforte, welche unmittel⸗ bar mit der geheimen Treppe zuſammenhing, die zu
den Gemächern der Signora führte.
Marianna ließ nicht lange auf ſich warten, ſie öffnete La Chaiſe die Thür und hieß ihn eintreten.
Nun? fragte La Chaiſe und blickte mit geſpannter Erwartung in dieſes bleiche und leidenſchaftliche Ge⸗ ſicht der Römerin.
Sie lächelte mit einem Ausdruck grauſamen Triumphes.
Ich habe das Eheverſprechen! ſagte ſie, und hier ſind Ihre Briefe, mein Herr! Ich nahm ſie heimlich
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