Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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nein, in dieſer Ecke da ſteht ein großer, mit Betten angefüllter Korb. Dahin wendet ſich jetzt La Chaiſe.

Sie ſchläft! flüſtert der Greis. 8

Thut nichts! Ich muß ſie noch einmal ſehen!

Und der kühne und übermüthige Pater hebt das verhüllende Bett empor.

Freellich, da liegt ſie in allem Glanze ihrer Schön⸗ heit, unverhüllt, reizend anzuſchauen. Das Köpfchen ſeitwärts geneigt, die ſchönen Glieder in anmuthiger Nachläſſigkeit hingeſtreckt, hat ſie in vollem Behagen

des ſüßen, erquicklichen Schlummers alle Viere von

ſich geſtreckt. In der That, alle Viere, denn dieſe Schöne voll Anmuth und Reiz, ſie iſt, um es kurz heraus zu ſagen, ſie iſt nicht mehr, und nicht weni⸗ ger, als eine Katze.

Sie iſt ſehr ſchön! ſagte La Chaiſe, ſie getrachtend. Die Zenobia iſt gar nicht zu vergleichen mit dieſem Wunderkind!

Sie iſt ein Engel! rief der Greis.

Nun, Alter, ſagte La Chaiſe, die zwanzig Dukaten, welche ich Dir verſprochen, erhältſt Du heute noch, und Du haſt ſie redlich verdient! Mein Gott, wenn ich bedenke, wie leidend dieſes arme Geſchöpf war, als