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ſagte er, wir ſind allein, Niemand hört uns hier, wir dürfen einen Augenblick unſere Masken fallen laſſen, und nicht als Jeſuiten, ſondern als Männer uns ge⸗ genüber ſtehen? Ihr wißt es, daß man als Jeſuit niemals aufhört, Mann zu ſein, daß man kämpft, leidet, hofft, genießt, lebt und ſündigt, wie jeder an⸗ dere Sterbliche. Die Ehre Gottes, das iſt aber der große und prächtige Vorhang, hinter dem wir uns geflüchtet haben mit unſern Leidenſchaften und Schwächen! Aber indem wir einen Schutz gefunden haben hinter der Ehre Gottes, haben wir doch unſere Leidenſchaf⸗ ten und Schwächen uns treulich bewahrt. Meine höchſte Leidenſchaft, mein General, iſt der Chrgeiz, und ich ſage Euch, ich thue nichts zu größerm Ruhme Gottes, ſondern Alles zu meinem eignen Ruhme!
Und meinſt Du, fragte der General, daß ich nicht auch, gleich Dir, dieſen Ehrgeiz empfinde, daß ich nicht auch trachte nach Ruhm?
Ihr ſeid alt, rief La Chaiſe, Euer Haar iſt weiß, Ihr ſteht am Rande des Grabes, und da hat man nichts mehr zu hoffen und zu erreichen!
Da hat man zu hoffen auf den Nachruhm, und auf ein Denkmal, das über dem Grabe ſich wölbt!


