Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 305— ſchwierige Werk zu Stande zu bringen, daß Niemand als mir allein der Dank dafür gebührt!

Haſt Du bedacht, mein Sohn, unterbrach ihn Barbin, daß dieſes ſo viel heißt, als allen unſern Ordensbrü⸗ dern zu erklären, daß der General Barbin ein unfähi⸗ ger Kopf iſt, der zu einfältig war, das zu Stande zu bringen, was einem jungen Pater gelang? Haſt Du Dir überlegt, daß dieſes heißt, den General der Ge⸗ ſellſchaft Jeſu demüthigen, ihn zur Erde werfen, um daraus ein Piedeſtal zu machen für dieſen jungen, unbekannten Pater La Chaiſe?

Warum nimmt der General Barbin die Hülfe dieſes jungen unbekannten Paters in Anſpruch? fragte La Chaiſe ſpöttiſch. Warum führt er nicht lieber dieſes Werk allein zu Ende, und läßt den unbekannten Pater in ſeiner Dunkelheit, aus welcher er ſich nicht hervor⸗ gedrängt hat, ſondern von dem General an das Licht gezogen iſt? 1

Du kannſt dies nicht fordern, mein Sohn! rief Barbin. Das heiligſte Geſetz unſers Ordens verbietet Dir den Hochmuth. Nichts ſollſt Du zu Deinem Ruhme, ſondern Alles zu dem Ruhme Gottes thun!

La Chaiſe blickte ihn lächelnd an. Mein General, 20