Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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in ihren Miſſionarien daſſelbe dermaßen entſtellten, daß es ganz ſeine urſprüngliche Reinheit und Geſtalt ver⸗ loren habe. Sie ſprächen nicht von dem Leid und der Armuth Jeſu Chriſti, ſondern um ihn den leichtſinni⸗ gen und wollüſtigen Indianern beliebter zu machen, ſtellten ſte ihnen den Herrn nur als einen triumphi⸗

renden, weltlichen Herrſcher dar. Sie erlaubten fer⸗

ner den Neubekehrten in China, um ſich bei ihnen po⸗ pulair zu machen, daß ſie dem Götzen Chinchoam opferten, und ſtatt ſie der Abgötterei abwendig und dem Einen Gotte zuzuführen, pflegten die Jeſuiten Gott immer nur mit denjenigen Namen zu nennen, wie die Chineſen ihre Obergötter benannten. Auch erlaubten ſte den Chineſen ſich Chriſtus als eins und gleichbedeu⸗ tend mit ihrem Propheten Confuzius zu denken, ja, in ihren Tempeln beteten die Jeſuitiſchen Prieſter ſel⸗ ber zu Confuzius, als dem Heiland und Sohn Gottes, und brächten ihm feierliche Todtenopfer dar.

Wenn dies Alles wahr iſt, rief Papſt Alerander, nachdem Morales das Schreiben zu Ende geleſen, beim ewigen und allmächtigen Gotte, deſſen Statt⸗ halter ich bin, wenn dieſes Alles wahr iſt, dann wehe

ddiieſen Jeſuiten! Ich werde ſie vernichten, verbannen,