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bleichen und erröthen, ja, zuweilen murmelte er zwiſchen den zuſammengepreßten Lippen hervor Worte des Zor⸗ nes und der Verwünſchung und ballte die Fäuſte zu⸗ ſammen in heftiger Aufregung.
Es waren allerdings ſchwere Beſchuldigungen, es war eine furchtbare Enttäuſchung, welche der Papſt durch dieſes Schreiben der Dominicaner erfuhr.
Sie hätten erfahren, ſchrieben die Dominicaner, daß die Jeſuiten eine Geſandtſchaft des Kaiſers von China zum Papſte gebracht, und daß angeblich des Kaiſers eigener Sohn bei dieſer Geſandtſchaft ſei. Sie hielten es daher für ihre Pflicht, Sr. Heiligkeit anzuzeigen, daß dieſe Geſandtſchaft nichts als eine elende Betrü⸗ gerei der Jeſuiten ſei, welche ſich durch ſolches Gau⸗ kelſpiel großes Anſehen, und durch die Geſchenke des Papſtes viel Geld erwerben möchten. Aber der Kaiſer von China ſei kinderlos, und denke um ſo weniger daran, eine Geſandtſchaft zu ſenden, als er eben mit den Tartaren heftige Kriege führe, und außerdem ein ſehr fanatiſcher Gegner des Chriſtenthums ſei. Und
2 ferner ſchrieben die Dominicaner, daß die Jeſuiten es ſeien, welche das Chriſtenthum untergrüben, indem ſie


