Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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So angezogen hätte man dieſen jungen Fremdling für einen Türken halten mögen, aber es fehlte ihm der nothwendige, vom muhamedaniſchen Geſetze gebotene Fez, vielmehr trug er, ganz dem türkiſchen Gebrauche zuwider, den Kopf entblößt, und ſein reiches, hinten über gekämmtes Haar war in der Mitte des Kopfes zu einem Zopf zuſammen gebunden, der, geſchmückt mit Brillanten, ſtolz und ſteif, wie eine Adlerfeder über ſeinem Haupte ſich erhob. Auch zeigte dieſes Fremden Angeſicht nicht die edlen und ernſten Züge eines Tür⸗ ken; ſeine kleinen, ſchräg geſchlitzten Augen hatten nichts von dem ſtolzen Feuer des Osmanen, ſondern es lag etwas Lauerndes, Liſtiges in dieſen ewig hin und her flackernden Blicken, der breite Mund mit den aufge⸗ worfenen Lippen lächelte immerfort, und die kleine dicke Stumpfnaſe, wie die ſcharf hervortretenden dicken Backen⸗ knochen verliehen dieſem Geſtcht einen eben ſo eigen⸗ thümlichen, als unangenehmen Ausdruck. Zwei Kna⸗ ben von gleicher Geſichtsbildung und in ähnlicher, aber minder reicher Kleidung ritten hinter ihm her, und waren bemüht, dem Jüngling mit großen, von Pfauenfedern künſtlich zuſammengeſetzten Fächern, Küh⸗ lung zuzuwehen. Dann folgte, in unabſehbarer Menge,

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