Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Er hat ſich unterworfen? rief der Papſt, und ſein Antlitz leuchtete vor Genugthuung.

Er nahm das Schreiben aus des knieenden Paters Händen und öffnete es.

Er hat in die Hände des päpſtlichen Nuntius zu Paris Reue und Buße gelobt! ſagte La Chaiſe.

Und er bittet mich in den demüthigſten Worten um Verzeihung und Vergebung dieſer Sünde des Hoch⸗ muths! rief der Papſt, das Schreiben durchfliegend. Ah, dies iſt ein geſegneter Tag, er nimmt eine ſchwere Laſt von meinem Herzen, denn ein verlorenes Schaf iſt wieder heimgekommen, und mein Herz iſt deshalb voll Freude! Voll großer, göttlicher Freude! Ah, und Dir, mein lieber Sohn, Dir verdanke ich dies Glück und dieſe Genugthuung! Deiner Weisheit iſt es ge⸗ lungen, das Herz dieſes Sünders zu erweichen, der ein ganzes Jahr lang mir zu trotzen wagte! Ich werde Dir dies nie vergeſſen, mein Sohn, und Du ſollſt immer an mir einen gnädigen Herrn und Beſchützer finden!

Dann wird mein Leben geſegnet und voll himmli⸗ ſchen Glückes ſein! rief La Chaiſe, und höchſt gelun⸗ gene Thränenſtröͤme entſtürzten ſeinen Augen

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