— 268— mir der letzte Troſt geraubt! ſagte der Papſt, die Stirne runzelnd. Von den Menſchen kommt mir nichts als Aerger und Sorge. Und beſonders Ihr Franzoſen mit Eurem albernen Hochmuth und Eurem lächerlichen Dün⸗ kel, Ihr macht mir das Leben ſchwer!
Ah, wenn es ſo iſt, ſeufzte La Chaiſe, dann möchte ich für immer mein Vaterland abſchwören, und die Heimath nie wiederſehen!
Papſt Alerander achtete nicht auf ihn, ſondern ging heftig auf und ab.
Ha, dieſer Biſchof von Bayeur! murmelte er zähne⸗ knirſchend. Dieſer elende Wurm, er wagt es mir zu trotzen! Will eine geiſtliche Souverenität aufrichten, und den römiſchen Stuhl nur noch ad ho gres an⸗ erkennen!
Es iſt in der That ein unyerzeihlicher Hochmuth! ſeufzte La Chaiſe.
Hochmuth nennt Ihr das! rief der Papſt, hochroth vor Zorn. Es iſt ein offenbarer Abfall von der heili⸗ gen Kirche, eine Läſterung Gottes, des Herrn, welcher mich als ſeinen Statthalter auf Erden eingeſetzt, und mir die ganze Chriſtenheit unterworfen hat. Wer will


