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Du wollteſt mir von Richard erzählen! ſagte ich, ſie zu dem Binſenſeſſel hinziehend, und mich zu ihren Füßen niederſetzend.
Ja, von Richard! ſagte ſte ſinnend, und ließ ihr Haupt einen Augenblick auf ihre Bruſt ſinken. Von Richard! wiederholte ſie dann, faſt frohlockend. Mein Gott, wie ſchön doch dieſer Name klingt! Ach, er hat ſo lange Jahre begraben in meiner Bruſt gelegen! Ich danke Dir, daß Du ihn wieder zum Leben erweckteſt!
Sie umſchlang mich heftig, und rief: Ja, wir wollen
jetzt von Richard turahent Aber zuerſt ſollſt Du ihn
ſehen!
Sie zog die Schatoulle des Tiſches auf, und nahm ein kleines Käſtchen hervor, deſſen Deckel ſte durch den Druck einer Feder aufſpringen ließ.
Sieh, ſagte ſie, dies Geheimniß haben die neugieri⸗ gen und verſchmitzten Nonnen noch nicht auszuſpüren
vermocht! Ach, ſie glauben, ich bete zu dieſem Hei⸗
ligen da!
Sie ließ mich das Bild ſehen. Es war ein heiliger Antonius, umringt von Verſuchungen aller Art, und inmitten derſelben auf ſeinen Knieen liegend und betend. Jetzt ſollſt Du Ihn ſehen! ſagte ſie feierlich, und


