III.
Das Bekenntniß.
Warum biſt Du ſo trübe? fragte mich Natalie einige Tage ſpäter, als wir wieder nebeneinander im Kloſter⸗
garten auf und ab wandelten.
Meine Augen füllten ſich mit Thränen, die ich Na⸗ talien nicht verbergen konnte.
Es iſt alſo ein Unglück, das Dich bedroht? fragte ſie mit ſchneidend kaltem Ton.
Ja, ſagte ich traurig, ein Unglück! Die Zeit unſers Hierſeins geht zu Ende!
Ach, Du mußt fort! ſagte ſie dumpf.
Ich kann es und mag es aber nicht denken, daß ich getrennt von Dir leben ſoll, rief ich heftig. Ich bin frei, ich bin unabhängig; die Freundin mit der ich hier bin, mag ohne mich weiter reiſen. Ich will
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