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eine himmliſche Verklärung, eine ſelige Befriedigung aus ihren Zügen.
Ich thue Buße!l ſagte ſie, faſt frohlockend. Durch Feuerqual läutere ich mich für den Tod!
Und glaubſt Du denn an ein Leben nach dem Tode? fragte ich.
Ein Strahlenglanz der Hoffnung und Freude lag über ihrem Antlitz, als ſie erwiderte: Ja, ich glaube daran, und darum lebe ich! Ach, wenn Alles zu Ende wäre und abgethan, wenn Sterben nichts wäre als Ruhe und traumloſes Schlafen, wo ſollte ich dann den grauſamen Muth hernehmen, zu leben, woher den Muth, dieſes Daſein mit ſeinen Erinnerungen und ſei⸗ nen Qualen zu ertragen! Nein, es giebt ein Leben nach dem Tode, und wie der Phönir will ich dieſe Flammen und dieſe Pein des Lebens erdulden, um zur Unſterblichkeit und zum ewigen Leben mich zu heiligen. Sieh, eines Tages, eines glücklichen, ſeligen Tages, da wird dieſes Leben, wie trübe Schleier von mir ab⸗ fallen, da wird der dunkle Vorhang ſinken, welcher von dem Jenſeits mich trennt, und hinter dieſem Vor⸗ hang wird Alles licht ſein und helle, und da werde ich Ihn ſehen, Ihn, nach dem meine ganze Seele,


