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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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wetten, der hartnäckige Burſche iſt grob geworden und hat Dir jede Auskunft verweigert.

Ach, ſo iſt es, gnädigſter Herr, es iſt nur zu wahr! erwiderte Hannchen. Ach, Excellenz, was ich unglücklich bin! Er hat mich abſcheulich behandelt.

Der Reichsrath ließ ſich Alles erzählen, dann trö⸗ ſtete er ſie.— Er wird Dich ſchon wieder lieben, ſagte er endlich, ich übernehme die Vermittlung. Hüt⸗ tenmeiſter ſoll er werden, und daß er weder dem Win⸗ kel, noch dem Grafen Aurel, noch endlich Dir etwas vertraut hat, macht, daß ich ihn noch höher ſchätze.

Hannchen war beruhigter. O, gnaäͤdigſter Herr, ſagte ſie, Sie ſind ſo gütig und gerecht, aber es bleibt doch jedenfalls ſchlecht von ihm, daß er mir es nicht ſagte und in ſeiner Eiferſucht mir die Thür wies.

Das ſoll er Dir abbitten, fiel der Graf ein;z was aber den Winkel betrifft, ſo hat er nicht ganz Un⸗ recht, ihm nicht zu trauen. Ich traue ihm auch nicht, und wenn ich Dir rathen ſoll, mache es, wie wir Beiden.— Du biſt ein pfiffiges Mädchen, Hann— chen, ich will Dir einen Auftrag geben. Was ich Dir ſage, bleibt jedoch ganz unter uns, kein Menſch darf ein Wort davon erfahren. Wenn Du verſchwie⸗