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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Schande bedeckt zu ſein.— Sorge nicht, Leonor, er fängt ſich in ſeinen eigenen Schlingen. Was ihn trifft, bereitet er ſich ſelbſt. Er hat einen prächtigen Plan gemacht, mir den vierten Theil meiner Ein⸗ künfte abzunehmen.— Der Schuft, Winkel, iſt ihm dazu behülflich geweſen; jetzt hat er ſich beſonnen; aber erſt den Einen, dann den Anderen, ich treffe ſie nach der Reihe.— Er ſoll haben, was er wünſcht, er ſoll es haben; aber ſagte ich Dir nicht, er dürfe nicht heirathen, er müſſe fort— fort, daß ich nie mehr dieſes ſüße, geiſtvolle Geſicht ſehe?— Und er ſoll fort, fort mit dem Burſchen da, der, dickhäutig und langweilig, wie ein Klebpflaſter abgeriſſen und hinausgeworfen werden muß, wenn wir ihn los wer⸗ den wollen.

Nun, mein theurer Sir Eduard, fuhr er, höflich

ſich neigend und ſehr freundlich, fort, indem er ſein Engliſch zuſammenraffte; wann gedenken Sie uns zu verlaſſen?

Rodney legte das Buch nieder und ſagte gleich— müthig: Ich habe noch keine Zeit beſtimmt. Ich bin überhaupt Herr meiner Zeit; es kommt mir auf Mo⸗ nate und Jahre nicht an. Ich bleibe, wo es mir gefällt, und hier gefällt es mir ſo gut. Sie machen