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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Wenige gab, die das Gerücht verbreiteten, der Welt⸗ ſchmerz hätte dich ergriffen und die Regierung dir einige Winke gegeben, dich zu entfernen?

1 Wenn das wirklich der Fall war, erwiderte der junge Mann mit einem feſten Blicke auf ſeinen Ver⸗ wandten, ſo gab es mehrere Perſonen, welche dem widerſprechen konnten.

Nun, du biſt wieder bei uns, ſagte Graf Bodo, 5 und verzeihe, liebe Leonor, wenn ich deine Aufmerk⸗ ſamkeit auf uns lenke; aber ich bereite dir jedenfalls die größte Freude, wie ich denke, wenn ich dir mit— theile, daß unſer theurer Aurel bei uns wohnen wird. Wir laden auch Sir Eduard ein, die Inſeparables dürfen nicht getrennt werden. Der Pavillon in der Gartenfront hat ſechs Zimmer, das paßt für Beide, und Niemand iſt genirt. Wir kommen zuſammen, wie es uns gefällt. Keinerlei Zwang darf uns auferlegt

he⸗ werden; denn wir lieben die Freiheit, als conſtitutio⸗ en, nelle Staatsbürger, aber wir ſind auch ſocialiſtiſch ge— nug, um unſere Geſellſchaft angenehm zu organiſiren.

Sir Eduard iſt ein verwegener Reiter, er hat mit

er Aurel auf Dromedaren die Wüſten durchflogen, ſomit

u⸗ weerden Beide deine Morgen⸗Spazirritte verherrlichen.

Aurel iſt ein Virtuos, der mit Liszt und Thalberg