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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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müſſen, welche in Folge der Familienpacte der Ma⸗

muß von uns! und dann... Er ſchlug die grauen ſcharfen Augen zu dem Secretär auf, der auf der Stelle wußte, was ſein Herr meinte.

Excellenz ſind ja auch jetzt erſt ſeit vier Jahren vermählt, fiel er ein, und wenn der Himmel Ihnen einen Erben gibt, ſo iſt es zugleich ſein höchſter Wille, daß der Herr Graf Aurel nicht Majoratsherr wird.

Und alle die Hallunken, die ſich auf meinen Tod

freuen, ſind gepritſcht, lachte der Reichsrath.

Aller Zwieſpalt, aller Kummer hört auf, ſagte Winkel. Wollte der Himmel, daß wir recht bald die⸗ ſen geſegneten Tag erlebten!

Ich ſah ihn geſtern im Circus ganz unverhofft, Winkel, ſprach der Geheimerath leiſer, und will dir geſtehen, daß ich lieber eine Klapperſchlange geſehen hätte. Was will er hier? Warum kommt er zurück? Was hat das zu bedeuten?

Es wäre in jeder Beziehung eine Gnade Gottes, wenn Ew. Exrcellenz einen Erben beſäßen, ſagte der Vertraute noch einmal; nicht allein, daß die reichen Güter der erlauchten Linie erhalten blieben, wir wä⸗ ren damit auch über den Umſtand fort, jährlich die bedeutende Summe von dreitauſend Thalern zahlen zu