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Was iſt mit dem jungen Grafen Aurel? rief der Reichsrath, Hand und Feder auf den Tiſch legend.
Der gnädige Herr war eine Art Jugendfreund von dem Menſchen, dem Pachter Gersfeld, ſagte der Se⸗ cretär. Der junge Herr Graf haben ihm auch vor ſechs Jahren, durch ſein gnädiges Fürwort bei Ew. Excellenz, die Pachtung unter den billigen Bedingun⸗ gen verſchafft; es iſt ſomit kein Wunder, wenn er meint, daß künftig einmal— wie ſolche Leute denken, Excellenz, ſie glauben.... Hier warf Winkel einen ſchwermüthig betrachtenden Blick auf ſeinen Gebieter, indem er zugleich den Kopf ſchüttelte und ſeinem lan⸗ gen Geſicht den Ausdruck ſtrengen Ernſtes gab.
Sie glauben, Winkel— was glauben ſie? lachte der Geheimerath, indem er einen der Knöpfe am hecht⸗ grauen Rocke ſeines Vertrauten feſthielt.— Sie glau⸗ ben, der junge Graf Aurel wird einmal Majoratsherr werden, und dann wird die goldene Zeit kommen?— Das iſt der Glaube, den alle Völker von den Kron⸗ prinzen haben, Winkel. Ein ſehr ſchöner Glaube— aber was kann da nicht alles geſchehen, um die Freude zu Waſſer zu machen!— Sage aufrichtig, Winkel, giebt es Menſchen, die ſich auf meinen Tod freuen?
Gnädigſter Herr, erwiderte der Secretär, Sie pfle⸗


