Jahrgang 
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Er iſt gelähmt und wird es bleiben. Da er nun liebende Pflege bedarf, meine Nähe ſein ſchönſter Troſt iſt und er dieſen immer zu beſitzen wünſcht, auch mein Vater und mein Onkel ihm beipflichten, ſo kann ich ſeinen Bitten nicht widerſtehen. Ich werde ihn heirathen und wir werden dann nach Petersburg gehen, ſobald wir die allge⸗ meine Verſöhnung begründet, Ihnen Halljala zurückgegeben haben. Antworten Sie alſo, glücklicher Couſin, und ſeien Sie ſo weiſe wie Ihre Freundin Conſtanze.

Erich ließ dieſen bedeutungsvollen Brief ſinken und ſah mit ſeinem ſanften Lächeln auf Mary. Dein Vater ruft uns zum letztenma! zurück, ſagte er, denn ſicher weiß er darum.

Du wirſt dieſem Rufe aber nicht folgen, antwortete ſie.

Nein, war ſeine ruhige Antwort. Kann ich demüthig um Gnade bitten, wo ich ſo lange für mein Recht litt. Welche Reihe von De⸗ müthigungen ſtünde mir bevor! Wie würde Halſet uns empfangen? Was müßte ich thun, um ihm zu gefallen? Wie mein Erbe, das man mir entriſſen, zurückerlangen? Mit welchen Menſchen ſoll ich heucheln, lügen, Judasküſſe tauſchen! Er legte ſinnend die Hände an ſeine hohe Stirne und ſagte ruhig: Ich kann nicht zurück. Was ver⸗ loren iſt, muß auf immer verloren bleiben. Gott mag mich in Guaden behüten, das nicht zu verlieren, was ich dafür gewann.

Kannſt du zweifeln, erwiederte Mary, indem ſie ihre Arme um ihn ſchlang. Geh wohin du willſt, mein Freund, ich folge dir nach. In Amerika's Einöden, im fernſten Winkel der Welt, bleibe ich dein treuer Kamerad!

Nach Amerika! ſagte Otho Waimon, iſt manch Verfolgter ſchon geflohen, der Freiheit und Frieden ſuchte.

Hat dein Vater ihn dort gefunden! rief Ebba, hat er jenſeits des weiten Weltmeers dieſen geliebten Norden vergeſſen können, nach dem ſelbſt die Vögel, welche darin geboren ſind, immer wieder zurückkehren müſſen. Bleibe, mein Otho! bleibe, Erich. An ſeinem Vaterlande ſoll kein Mann verzweifeln. Sein Vaterland ſoll kein Mann verlaſſen, der Muth hat ihm beizuſtehen in ſeiner Noth, und tapfer auszuharren, damit es beſſer werde. Nach Wärend laßt uns ziehen, wo ich geboren wurde. Da ſtehen die hohen Tannen Finnlands, da liegen ſeine grünen