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Ja ſo! ſagte der Feldwebel, wenn die Ruſſen kommen. Sie glau⸗ ben es alſo?
Ich glaube es ganz gewiß.
Ich auch, antwortete der Feldwebel, obwohl es manche Offtziere gibt, die es durchaus nicht denken können, und Leute genug im Lande, die den Kopf ſchütteln und die Hände ringen.
Und was thun die Soldaten? Schütteln ſie auch die Köpfe?
Es kommt wohl auch vor, meinte der Feldwebel, denn manche alte Herrn blieben lieber zu Haus hinter dem Ofen. Der Feldmarſchall Klingſpor ſitzt noch immer in Stockholm und es heißt, er ſoll gar nicht kommen. Wo will er denn auch jetzt noch über das Meer.
Glauben Sie nicht, daß man noch hinüber kann?
Wenn man nicht eine Eisſcholle iſt, wie Korporal Spuf von ſich behauptet, geht's nicht an.
Es gibt doch kühne Schiffer genug an den Küſten.
Es möchte dem Kühnſten, denn doch um etwas zu kühn ſein, Herr. Spuf fürchtet ſich nicht vor einer ganzen Heerde Koſaken, ſo eine Eis⸗ ſcholle aber, die das beſte Boot durchſchneidet, glatt, wie mit einem Meſſer geſchnitten, iſt ſchlimmer als alle Ruſſenſäbel.
Otho ſchwieg ein Weilchen, dann ſagte er: Treiben die Leute in Ecknäs nicht Handel mit Stockholm?
Handel genug, Herr, und wo es Geld zu verdienen gibt, ſcheuen ſie keine Gefahr. Noch in letzter Woche iſt ein Lugger herüber ge⸗ kommen, und hat uns eben die Schuhe gebracht, deren Reſte ich ab⸗ holen ſoll. Sie ſchicken uns nichts aus Stockholm, weder Mannſchaft noch Geld, weder Pulver noch Montur, ſo hat es denn Peder Stahl unternommen, uns wenigſtens die Schuhe herüberzuholen ſammt einem paar Kiſten mit engliſchen Gewehren, damit iſt er glücklich angelangt.
Neue Gewehre für das Regiment?
Korporal Spuf nähme keines davon in die Hand, wären auch die Ruſſen ihm dicht an den Hacken, lachte der Feldwebel. Er verachtet die engliſchen Flinten mit den ſchlechten kurzen Bajonnetten, die ſich wie Blei biegen, über alle Maßen, denn's Regiment Björneborg hat zwei Fuß lange Bajonnette auf den alten ſchwediſchen Musketen; wie wollte er ſonſt zwei Ruſſen auf einmal ſpießen?


