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Im Eise : eine grönländische Geschichte : der Jugend und dem Volke erzählt / von Ottokar Schupp
Entstehung
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Aber wie erſtaunten auf der andern Seite die Matroſen, als ſie in einfachen Umriſſen die Schickſale unſerer Schollen⸗ fahrer erfuhren. Eine ſolche merkwürdige Schifffahrt auf einem Eisblock hätten ſie nicht für möglich gehalten.

Das Rettungswerk begann.

Aber da zeigte ſich eine faſt unüberwindliche Schwierig⸗ keit. Die Eisſcholle hatte auf allen Seiten hohe nach dem Waſſer zu ausgehöhlte Wände, die nirgends eine Landung des Bootes möglich machten. Auch vermochten die Matroſen wegen der ſtarken Brandung ihr Fahrzeug nicht in der Nähe des Eisblocks zu halten.

Den Schiffbrüchigen wurde ſchon bange auf ihrer Scholle. Sie machten ſich bereits mit dem Gedanken vertraut, ins Meer zu ſpringen, um ſich dann auffiſchen zu laſſen.

Aber die Bootsleute hatten ſich vorgeſehen. Sie war⸗ fen Hans Egede eine Leine zu, an die ein ziemlich dickes Tau gebunden war. Letzteres befeſtigte Hans Egede mit dem einen Ende auf der Scholle, während das andere Ende im Boote angeknüpft wurde.

Da war die Brücke gebaut, auf der unſere Schollen⸗ fahrer ſich retten ſollten.

Mit dem kleinen grönländiſchen Knaben ging es leicht. Derſelbe wurde in ein Stück Segeltuch eingebunden. Den dadurch entſtandenen Pack verſah Hans Egede mit einer Leine und ließ ihn dann langſam am Tau niedergleiten.

Hans CEgede hätte gern für Harald, der ſeine frühere Kraft doch noch nicht wiedererlangt hatte, dasſelbe Trans⸗