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Utokak erzählte mir nun nach und nach Alles, was ich dir bereits mitgetheilt habe und ſchloß damit, daß er ſagte:„Die Geiſter der Tiefe hatten von dem Schiff Beſitz genommen. Ich rieth Hans Egede mit nns zu fliehen, aber er war auf keine Weiſe zu bewegen den kranken Harald zu verlaſſen und ſpottete über meine Angſt. Allein ich hatte doch Recht. Denn während wir noch ſprachen, kamen die Geiſter und klopften und bohrten und zerbrachen die Scholle und hoben das Schiff bis an die Wolken empor und ließen es darauf fallen, daß kein Stück an dem andern blieb. Wir hatten kaum noch Zeit uns zu retten. Hans Egede wollte nicht. So haben ihn, wie die Andern, die Geiſter der Tiefe verſchlungen.“—
Herr Lymann ſchwieg ermattet von ſeiner langen Erzählung. Seine Frau bereute faſt, ihn vielleicht über Kräften angeſtrengt zu haben, aber ſie konnte es doch nicht laſſen, wenigſtens noch eine Frage zu ſtellen. Das Schick⸗ ſal ihres Sohnes bekümmerte ſie allzu ſehr.—
„Ich weiß nicht, Robert,“ ſagte ſie,„ob ſich Utokak ſelbſt über das Letzte recht klar iſt. Seine Angſt, ſcheint mir, hat ihn Dinge ſehen laſſen, die nicht vorgekommen ſind. Kann nicht dieſer Hans Cgede, der Einer der tapferſten und thatkräftigſten Menſchen iſt, die es gibt, doch noch ein Mittel zur Rettung gefunden haben?“—
„Ich habe mir das auch geſagt,“ antwortete Herr Lymann“, und habe überall nachgeforſcht, ob man nichts auf dem Meere endeckt hätte, aber vergebens.


