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Im Eise : eine grönländische Geschichte : der Jugend und dem Volke erzählt / von Ottokar Schupp
Entstehung
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Manne:„Du haſt mir von Utokak und deinen ſonſtigen Erlebniſſen auf der Reiſe noch wenig erzählt, da dich ſchon den nächſten Tag nach deiner Rückkehr die ſchwere Krankheit überfiel. Ich habe Dich auch bisher nicht fra⸗ gen mögen.“

„Du weißt, liebes Kind“, begann darauf Herr Lymann, „daß uns nach vielen vergeblichen Forſchungen nach Harald endlich ganz unverhofft eine Nachricht zukam und zwar eine höchſt troſtloſe. Durch dieſe Nachricht wurde es uns, was wir allerdings ſchon längſt vermutheten, zur völligen Gewißheit, daß Harald die Fahrt auf dem Kutter Hans Egedes mitgemacht hatte. Denn es hieß ausdrücklich, Harald und Hans Cgede ſeien im Eiſe verunglückt, wäh⸗ rend ſich etliche Grönländer längs der Küſte gerettet hätten und in der Gegend von Upernawik krank lägen.

Dieſe unvollſtändige und ungewiſſe Kunde konnte uns, wo es ſich um unſer einziges, geliebtes Kind handelte nicht genügen. Ich beſchloß darum unverzüglich jene Reiſe nach Upernawik, um perſönlich bei den geretteten Grönländern, die krank liegen ſollten, Erkundigungen einzuziehen. Du hatteſt am Ende ſelbſt nicht viel einzuwenden, ſo beſorgt Du um mich warſt wegen der Schrecken der Reiſe, denn dein Mutterherz lebte in Angſt und Bangen.

Aber lieb Frauchen, ſo ſchreckhaft du dir auch Alles vor⸗ geſtellt haben magſt, es war Nichts gegen die Schrecken der Wirklichkeit. Es iſt kein Wunder, wenn ich todtkrank zurückgekehrt bin. Wie oft war ich verſucht die Reiſe