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Allerdings kommt erſt die eigentliche Kälte in Grön⸗ land in den Monaten Januar, Februar, März, wo ſie oft an's Fabelhafte grenzt, daß Stücke Fleiſch, die man kocht, auswendig gar werden, wenn ſie inwendig noch ge⸗ froren ſind, daß wer Metall angreift, daſſelbe Gefühl hat, als berühre er glühendes Eiſen, daß man kein Glied des menſchlichen Körpers der freien Luft mehr ausſetzen darf, ohne ſich zu gewärtigeu, das es weiß wird und abfriert. Indeſſen war die Kälte auch ſchon damals im December groß genug und unſere Schollenpaſſagiere konnten ſich nur einigermaßen wärmen, wenn ſie ſich in ihre Schlafſäcke. ſteckten. d 4
Wäre die fatale Flucht der Grönländer nicht geſchehen, dann wären mit Leichtigkeit wieder Schneemauern und ein Schneedach hergeſtellt worden. So blieb alles der Thätig⸗ keit des Einzigen, der arbeiten konnte, Hans Egedes über⸗ laſſen.
Derſelbe that freilich das Mögliche, aber ohne irgend welche Beihülfe mußten die Kräfte des Stärkſten erlahmen.
Sie waren dadurch aber faſt ſchutzlos der grimmigen, grönländiſchen Kälte anheim gegeben, deren Empfindlichkeit ſich verdoppelt und verdreifachte durch die ſelten ruhenden Stürme. Er ſorgte darum vorzüglich für Bedachung und überließ das Einmauern den Schneewolken, die augenblick⸗ lich wieder den ganzen Himmel umdüſterten und auch ihre Aufgabe bald ſo vollſtändig vollführten, daß der Cutter in kürzeſter Friſt faſt im Schnee begraben lag.
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