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ſicheres Obdach während des Winters und wenn einmal das Eis der Scholle ſchmolz, ein Fahrzeug, auf dem ſie ſich in die Heimath retten konnten. Der Cutter aber war ja mit ſammt dem Proviant den vernichtenden Umarmungen des Eiſes und dem gewiſſen Untergang wie durch ein Wunder entronnen. Doch Hans Egede machte bald zwei höchſt unangenehme Entdeckungen. Die erſte war die ſchlimmſte. Er behielt ſie darum für ſich, um die armen Knaben nicht unnöthig zu ängſtigen. Sie beſtand darin, daß er bei näherer Unterſuchung des Cutters gefunden hatte, daß derſelbe ein Leck hatte, welches nicht zu corrigiren war.
Der Cutter mußte alſo, ſobald das Eis der Scholle nicht mehr Stand hielt, untergehen und ſie alle mit, wenn ſich nicht bis dahin ein anderes Rettungsmittel bot.
Die zweite unangenehme Entdeckung ließ ſich nicht ver⸗ heimlichen. Denn die beiden jetzt noch übrig gebliebenen Genoſſen mußten es entweder ſelbſt ſehen, oder wenn ſie es nicht ſahen, fühlen. Das vorzügliche Schneehaus, das die Grönländer mit ſolcher Sorgfalt um den Cutter herum errichtet hatten, war bei jener Cataſtrophe der Schiffshe⸗ bung zu Grunde gegangen und unbrauchbar geworden.
Einfache Schiffswände genügen aber in einem grönlän⸗ diſchen Winter nicht, um Schutz und Wärme zu gewähren. Zu allen Ritzen und Fugen, Lucken und Löchern ſuchte die Kälte ihren Weg. Man befand ſich in derſelben Lage, wie wenn Jemand bei uns in der leichteſten Sommerklei⸗ dung im eiskalten Schneeſturm ſteht.
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