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„Ich traue unſeren Grönländern ſchlecht“, ſagte eines Tages Hans Egede zu ihm.„Ich glaube, daß dieſelben uns nächſtens im Stiche laſſen werden. Was es dann werden wird, weiß ich nicht. Noch hält ſie der Vorrath an Seehundfleiſch und die Ungewißheit, ob ſie an der Küſte eine Unterkunft finden. Hier bei uns wird es ihnen nachgerade unheimlich.—
„Geſtern, als wir uns auf unſerer Schollenfahrt der Küſte auffallend näherten, ſteckten ſie die Köpfe zuſammen, und einen ſah ich, wie er unterſuchte, ob man nicht über die ſich an einander drängenden Schollen das Land ge⸗ winnen könne. Sie fürchten, wir werden eines Morgens durch das Zuſammenpreſſen des Eiſes zu Brei gedrückt aufwachen.“
Harald hatte ein gefälliges Lächeln auf den Lippen über die ſcherzende Schlußbemerkung ſeines Freundes und in Hans Egedes Geſicht ſpiegelte ſich das Gefühl der Ueber⸗ legenheit über ſeine Grönländer und eine gewiſſe Verach⸗ tung lag in der Art, wie er den Rauch ſeiner friſch an⸗ gezündeten Cigarre von ſich blies; da begann plötzlich direct unter ihnen im Eiſe ein eigenthümlich unheimliches Knarren, Pfeifen, Knirſchen und Dröhnen. Bald klang es wie das Kreiſchen von Thüren in ihren Angeln, bald wie ein Durcheinander vieler Menſchenſtimmen, bald wie das Bremſen eines Eiſenbahnzuges.
Hans Egede war leichenblaß aufgeſprungen.„Wir


