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knüpft hatte, dieſelben an dem quer gelegten Schlitten gebunden, um an dieſem Taue ſich hinabzulaſſen. Dann hatte er noch den Grönländern den Befehl ertheilt, ſobald er rufe, ihm Riemen und ein Fell nachzuwerfen, und war hierauf hinabgeklettert.
Mit Zittern und Zagen nahete er unten glücklich an⸗ gekommen dem leblos daliegenden Häuflein. Für den erſten Augenblick ſchienen es lauter Leichen zu ſein. In der That lagen auch ſämmtliche Hunde todt neben dem zerſchmetterten Schlitten, aber Harald athmete noch.
Ein freudiges Gefühl durchbebte Hans Egede. Mit ſeiner Rieſenkraft hob er leicht und ſorgſam den Betäubten auf, wickelte ihn in das nachgeworfene Bärenfell und dieſes an dem herunterhängenden Riemen befeſtigend, gab er den Grönländern oben ein Zeichen, daß ſie die Laſt hinauf⸗ ziehen ſollten.
Auf ähnliche Weiſe wurde er ſelbſt ſpäter hinaufge⸗ ſchafft.
Nachdem man dem Verunglückten einigen Wein einge⸗ flößt und ihn mit demſelben angeſtrichen hatte, kam er zu ſich und ſchlug zu großer Befriedigung Hans Egedes die Augen auf. Auch ſprach er mit matter Stimme einige Worte.
Aeußerlich war er wenig verletzt. Dagegen ſchienen bei näherer Unterſuchung Arm und Beine entweder ge⸗ brochen oder verrenkt. Er konnte ſie nicht gebrauchen. Vielleicht hatte das Gehirn, vielleicht das Rückkreuz eine
Schupp, Im Eiſe. 5


